Der NaturerlebnisraumMitten im Kieler Grüngürtel liegen der Naturerlebnisraum „Alte Stadtgärtnerei Kollhorst und Umgebung“ und das dazugehörige Naturerlebniszentrum – kurz Kollhorst genannt.
Die Idee der Naturerlebnisräume wurde vom damaligen Umweltminister Prof. Dr. Bernd Heydemann ins Leben gerufen um Mensch und Natur zusammenzubringen (anders als in einem Naturschutzgebiet).
Sie sollten und sollen besondere Orte des Naturerlebens sein.
Kollhorst ist seit 1994 Schleswig-Holsteins erster anerkannter Naturerlebnisraum. Mittlerweile gibt es in ganz Schleswig-Holstein bereits 60 weitere.
Zahlreiche idyllisch gelegene Apfelbaumwiesen, Wäldchen, Teiche und Grünflächen auf dem Gelände einer ehemaligen Stadtgärtnerei machen Kiels Naturerlebnisraum zu einem abwechslungsreichen und einmaligen Ort des Erholens und Naturerlebens in der Stadt.
In einem reetgedeckten, denkmalgeschützten Fachhallenhaus, umgeben von unserem Bauern- und Sinnesgarten, befindet sich das Naturerlebniszentrum Kollhorst. Es dient dem gleichnamigen Verein als Büro- und Veranstaltungsort und ist Ausgangspunkt für vielfältige pädagogische Angebote.
Das über 8 Hektar große Gelände mit seinen unterschiedlichen Natur- und Lebensräumen bietet Gelegenheit zur Beobachtung, Ruhe und Besinnlichkeit und zeigt, wie sich Nutzerinteressen mit Arten- und Biotopschutz vereinbaren lassen.
Über 100 Apfelbäume in mehr als 20 Sorten laden dazu ein, die Vielfalt der alten heimischen Apfelsorten kennenzulernen und zu probieren.
Wiesen, Weiden, Teiche, Hügel und Wäldchen beherbergen eine bunte Artenvielfalt, die kleine und große Leute zum Naturerleben und -entdecken reizen. |
Sonnenhut und SellerieBauerngärten haben auch in Norddeutschland eine lange Tradition. Die typische Beetanordnung mit dem Wegkreuz und einer zentralen Hochstammrose wurde im Kollhorster Bauerngarten aufgegriffen und umgesetzt. Kleine Buchsbaumhecken umgrenzen die einzelnen Beete, auf denen neben Küchen- und Heilkräutern und Gemüsepflanzen auch verschiedene Zierpflanzen gedeihen. So bietet der Bauerngarten ein anschauliches Beispiel für das Miteinander von Nutzen und Ästhetik- früher wie heute. Bestimmte Arten wie beispielsweise Frauenmantel, Ringelblume oder Sonnenhut sind vielseitig verwendbar: Als Zier-, als Heil- oder als Kosmetikpflanze. Die Pflanzen aus dem Bauern- und Sinnesgarten finden vielseitige Verwendung bei zahlreichen pädagogischen Veranstaltungen in Kollhorst, z.B. bei den „Zauberpflanzen und Hexenkräuter“ Veranstaltungen für kleine Nachwuchsmagiere und -hexen. Klicken sie auf das Bild links oder hier, um die Karte im Format PDF zu öffnen |